Zum Gedenken der Opfer der Novemberpogrome um den 09.11.1938 und des Nationalsozialismus lädt ein Bündnis verschiedener Frankfurter Gruppen und Initiativen zu einem Antifaschistischen Spaziergang ein. Treffpunkt ist die Alte Synagoge auf der Friedberger Anlage 6, am 09.11.2010 um 18:00 Uhr. Von dort aus wird es, begleitet von einigen Redebeiträgen, einen […]
Allgemein
3.-5. Dezember 2010, Ruhr-Uni Bochum
*Wir organisieren eine gemeinsame Anfahrt zum Kongress. Bei Interesse einfach eine Mail an antifa_f@yahoo.de
Gestern noch als bestmögliche Wirtschaftsform gefeiert, erscheint der Kapitalismus heute eher als fortwährende Bedrohung. Seine globale Krise hat Menschen und Unternehmen erschüttert und ganze Staaten in den Ruin getrieben. Staatliche Notkredite und radikale Kürzungsprogramme sollen den Standort retten, bedeuten aber neuen Verzicht für Lohnabhängige wie Erwerbslose. Sozial- und Gesundheitsleistungen werden gekürzt, das Rentenalter erhöht, gesellschaftliche Risiken insgesamt weiter privatisiert. Was einmal sicher schien, entpuppt sich als umkämpftes Zugeständnis auf Widerruf.
Das heraufbeschworene »neue deutsche Wirtschaftswunder« ist Teil der kapitalistischen Logik: Rasantes Wachstum hier und Staatspleite dort sind zwei Seiten desselben Prinzips. Während die »Wirtschaftsweisen« der Regierung noch darüber streiten, ob die Krise bereits überwunden oder doch nur aufgeschoben sei, ist eines bereits sicher: als ideologische Begleitmusik haben in Deutschland Rassismus und Sozialchauvinismus deutlich zugelegt.
Auf unserem Kongress wollen wir den grundlegenden Zusammenhang von Kapitalismus und Krise herausarbeiten. Wir wollen aber auch die aktuelle Krisenpolitik mit all ihren Zumutungen analysieren und über politische Strategien einer emanzipatorischen Linken streiten. Wir fragen nach der Transformation des Alltags, der Arbeit und des Sozialen. Wir untersuchen die Abgründe des Krisennationalismus und die Widersprüche der Forderung nach »sozialer Gerechtigkeit«. Wenn wir über Alternativen zum Kapitalismus diskutieren, dann in doppelter Stoßrichtung: gegen das verselbständigte, unnötige Zwangsverhältnis der Kapitalverwertung, aber auch gegen den (Real-)Sozialismus als schlechten, autoritären Versuch seiner Aufhebung.
Die »systemischen Risiken« und Krisentendenzen des Kapitalismus werden inzwischen öffentlich eingestanden. Dennoch scheint das historische Projekt seiner Überwindung derzeit ohne Chance. Gerade deshalb müssen wir klären: Wie kann ein Bezug auf »Kommunismus« heute aussehen? Wie kann radikale Kapitalismuskritik praktisch werden?
So, wie es ist, bleibt es nicht! Den Kapitalismus durch einen »Verein freier Menschen« (Marx) zu ersetzen, dieser Aufgabe sieht sich der Kongress verp?ichtet.
Programm:
Die Öffentlichkeit blickt mit einer Mischung aus Entsetzen und Faszination auf die Entwicklung der Konjunkturdaten. Fachthemen von » Börsianern « und anderen Wirtschaftsmeteorologen wie Aktienindizes, Staatsschuldenstände und Kreditrisiken berauschen das Publikum. Wenn selbst in Europa Banken pleite gehen und Staaten zahlungsunfähig werden – und nicht nur in » Schwarzafrika « […]
Knapp 300 Leute beteiligten sich gestern Abend an der Demonstration gegen den hessischen Unternehmertag in Wiesbaden. Organisiert von sozialrevolutionären und antinationalem Krisenbündnis Frankfurt und der Wiesbadener Jugendantifa, zog eine ausdruckstarke Demo durch die Wiesbadener Innenstadt und zum Ort des hessischen Unternehmertages, dem Kurhaus.
So wurde der hessische Unternehmertag mit Ministerpräsident, „gute Laune Jazz“ und unter dem Motto „Mit Energie für Deutschlands Zukunft“ als gute Gelegenheit aufgegriffen, in der Krise eine Kritik an den herrschenden Verhältnissen zu formulieren, die fundamental ist und nicht an dem Verhalten von einzelnen Banken oder Politikern stehen bleibt. „Die Lohnarbeit hat die Krise verursacht“, heisst es dementsprechend im Aufruf. Der findet sich hier: http://krise.blogsport.de/2010/09/27/demo-gegen-den-hessischen-unternehmertag-2010/
AKTUELL:
Nach der Räumung der Heidelberger Straße 148 ist es auf jeden Fall als Teilerfolg zu werten, dass die Strafverfahren seitens der Stadt zurückgenommen wurden und dass wir den Großteil unserer Sachen aus dem Haus abtransportieren konnten. Deswegen: Kommt alle zur Demo – Gegen die Räumung der Heidelberger Straße und für ein autonomes Wohn- und Kulturprojekt in Darmstadt!
Demonstration
16.10, 17:00 Uhr
Darmstadt Hauptbahnhof
Am Freitag besetzte eine Initiative in Darmstadt (neckar5.blogsport.de) ein leerstehendes Gebäude in der Heidelberger Straße 138. Diese Besetzung wurde nun schon zum zweiten mal brutal von der Darmstädter Polizei geräumt. Wir halten dieses Vorgehen der Stadt für unerträglich und rufen dazu auf sich mit den Besetzer_innen zu solidarisieren. Für die Einstellung aller Verfahren und für ein autonomes Zentrum in Darmstadt!
Demo „Gegen die Räumung der Heidelberger Straße 148! Stellt die Verfahren ein und gebt den Leuten die Sachen zurück! Für ein autonomes Wohn- und Kulturprojekt in Darmstadt!“ am Donnerstag, dem 30.09 in Darmstadt.
Treffpunkt:
19:00 Uhr (pünktlich!)
Vor dem Schloss am Marktplatz (Haltestelle „Schloss“)
Wir dokumentieren hier die Pressemitteilung der Initiative:
Wir unterstützen die Proteste gegen den Convent deutscher Korporationsverbände (CDK) welcher im November im Frankfurt stattfinden soll.
Passend dazu gibt es auch unseren Reader zu Burschis wieder zum Download.
Termine:
28. Oktober // (tba) // Römer
Antrag auf Ausladung des CDA/CDK
05. November // 15:30 // Römer
Kundgebung & Aktionen
06. November // 11:00 // Platz der Einheit
Kundgebung
Achtet auf aktuelle Ankündigungen!
Aufruf des Aktionsbündnisses:
Der Reaktion ins Bier spucken. Verbindungen auflösen. Für ein selbstbestimmtes Leben.
Vom 5.-7. November 2010 richten der Convent deutscher Korporationsverbände (CDK), in dem Verbindungsstudenten organisiert und der Convent deutscher Akademikerverbände (CDA), in dem Alte Herren organisiert sind, ihre Herbstconvente und den 10. Akademikertag in Frankfurt am Main aus. Die Stadt Frankfurt sieht kein Problem darin, den reaktionären Kräften vom CDA/CDK zum Empfang in den Römer zu laden. An diesem Wochenende und darüber hinaus wollen wir der Organisierung und Zelebrierung antiemanzipatorischer Einstellungen und Handlungen entschieden entgegen treten!
Bezugnehmend auf die aktuellen (Fehl)Entwicklungen in der Linken und darüber hinaus zum Thema Islamismus wollen wir mit diesem Text eine kurze Positionsbestimmung liefern. Wenn ihr unseren Text unterstützen wollt so schreibt doch bitte direkt eine Mail an antifa_f[at]yahoo.de. „Gegen linke Bewusstlosigkeit. Für einen konsequenten Antifaschismus!“
Am dritten Oktober dieses Jahres ist es mal wieder soweit: Die BRD zelebriert die Tatsache, dass es sie gibt. Wurde das »Superjubiläumsjahr 2009« – 60 Jahre Grundgesetz und 20 Jahre »friedliche Revolution« – noch in Berlin gefeiert, soll dieses Jahr Bremen zum Wallfahrtsort des schwarz-rot-goldenen Jubelrausches werden. Die Feierlichkeiten sind […]
Willkommen auf der neuen Internetpräsenz der autonomen antifa [f]. Einige der neuen Features: großes Textarchiv mit allen relevanten Beiträgen der letzten Jahre Neue Mediaabteilung mit unseren gesammelten Fotos, Videos und Audiobeiträgen komplett überarbeitetes Layout Live Suchfunktion Basic Web 2.0 Funktionen (Share Button, Twitter etc…) usw…