
Ob in NRW während des längsten Krankenhausstreiks der BRD, ob bei den Arbeitskämpfen im Öpnv oder ob der Unterstützung streikender LKW-Fahrerinnen auf dem Parkplatz in Gräfenhausen. In den letzten Jahren konnte in den verschiedensten Bereichen beobachtet werden, dass radikale Linke sich unterstützend in Arbeitskämpfe einmischen bzw. diese selbst voran treiben …. Aber warum eigentlich? Was gibt es da für Gruppen und Organisationen zu holen, die meistens keine Freundinnen des Kapitalismus sind und auch nicht selten diesen Staat ablehnen. Lohnarbeit ist Ausbeutung, kommt es also wirklich darauf an, ob Leute ein paar Euro mehr verdienen und ein paar Stunden weniger zur Arbeit gehen? Außerdem sitzen beinahe überall die sozialpartnerschaftlichen DGB-Gewerkschaften fest im Sattel. Viele Gründe also, um um Arbeitskämpfe und ihre staatstragende Funktion in Deutschland einen weiten Bogen zu machen. Oder gibt es da doch was zu holen für die Radikale Linke? Mit welchen strategischen Überlegungen gehen diese Gruppen in Arbeitskämpfe? Was erwarten sie sich davon? Wie gehen sie auf die in den jeweiligen Bereichen arbeitenden Menschen zu? Wie gehen sie mit den DGB Gewerkschaften um? Oder vielleicht besser gleich eine eigene Gewerkschaft gründen? Das wollen wir am 08.04 um 19 Uhr im Café Exzess diskutieren und haben dazu Eklat Münster (aktiv bei „Keine Profite mit unserer Gesundheit“, Fridays for Future Frankfurt (aktiv bei „Wir fahren Zusammen), Tba..
Seid einigen Monaten demonstrieren Landwirt*innen in Deutschland gegen die Reduzierung von Subventionen und für einen Bürokratie Abbau. Dabei geht es dem deutschen Bauernverband auch immer wieder um den Abbau von Umweltschutzmassnahmen und weniger Vorgaben in Sachen Klimaschutz. Dazu kommt noch, dass an vielen Orten in Deutschland keine oder nur eine recht zaghafte Abgrenzung nach Rechts zu beobachten ist. All das führt zu einer skeptischen bis Ablehnenden Haltung innerhalb der Linken gegenüber den bäuerlichen Protesten. Dabei sollte allen klar sein, dass die Transformation der Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielt im Kampf gegen die Klimakatastrophe, für die Lebensmittelversorgung und für bessere Arbeitsbringungen. Um progressive Perspektiven auf eben jene Transformation sichtbar zu machen möchten wir am 25.03 mit einem Vertreter der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Hessen (AbL) über genau diese Themen sprechen. Wie könnte eine Veränderung im Sinne von Klima- und Umweltschutz aussehen. Was hat das alles mit der Marktmacht großer Discounter zu tun? Welche Rolle spielen Subventionen? Wer produziert überhaupt was und wie steht es um die Eigentumsverhältnissen in Sachen Böden in Deutschland? Welche Perspektive hat die AbL auf die Aktuellen Proteste?

Aufruf an die radikale Linke für den nächsten globalen Klimastreik.
Am ersten März 2024 gehen ver.di und Fridays for Future im Rahmen der Kampagne wir fahren zusammen gemeinsam auf die Straße um „Mobilität für alle und gute Arbeit für die Beschäftigten im ÖPNV“ zu erkämpfen. Wir als Kritik und Praxis halten das für unterstützenswerte Forderungen und fordern euch alle auf, gemeinsam auf die Straße zu gehen. Die Verkehrswende muss jetzt passieren und durch die Verbindung von Arbeitskampf und Klimastreik werden die soziale Frage und der Kampf ums Klima unmittelbar zusammen artikuliert.
Jetzt ist eine soziale Frage noch keine Antwort und ehrlich gesagt überzeugt uns die sozialpartnerschaftliche Herangehensweise der Organisationsspitzen nicht sonderlich. Wir wissen, dass im Kapitalismus ein klimafreundlicher Umbau des Verkehrs immernoch an den Bedürfnissen des Kapitals ausgerichtet sein wird. Wir wissen, dass effektiver Klimaschutz und die unendliche Kapitalakkumulation prinzipiell unvereinbar sind.
Wir beteiligen uns trotzdem an wir fahren zusammen, weil genau diese Punkte in der Auseinandersetzung gemacht werden müssen. Wir werden uns morgens mit den Kolleg*innen ans Werkstor stellen und ihren Arbeitskampf für bessere Arbeitsbedingungen unterstützen, weil wir für eine Gesellschaft kämpfen, in der niemand mehr um würdige Arbeitsbedingungen kämpfen muss. Wir gehen mit Fridays for Future auf die Straße bis die Auseinandersetzung ums Klima gewonnen ist. Wir laden euch ein, mit uns zu streiten. Kommt mit. Erkämpfen wir Mobilität für alle und gute Arbeit für die Beschäftigten im ÖPNV.
Genauer Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.
Wir geben in unseren 3-stündigen Workshop eine interaktive Einführung in den Marxismus. Dabei erklären wir, aus welchen theoretischen Strömungen der Maxismus entstanden ist, erarbeiten mit euch die Grundbegriffe des Marxismus und verdeutlichen, wie diese miteinander zusammenhängen was das für unsere politischen Kämpfe bedeutet. Es ist kein Vorwissen erforderlich. Wir nähern uns gemeinsam den Konzepten und Begriffen und es können und sollen jederzeit nachfragen gestellt werden.
Kapitalismuskritik ist in der Klimabewegung mehr als nur sagbar geworden, aber was macht eigentlich der Staat im Kapitalismus? Spoiler: Er ist weder Adressat noch Verbündeter, warum das so ist, wollen wir gemeinsam beim Vortrag klären und anschließend diskutieren, was das für die Strategiebildung innerhalb der Klimabewegung bedeuten könnte.

Nach der Fusion ist vor der Summer Lounge. Als Kritik&Praxis möchten wir gern am 08. Juli (Samstag) eine Soli-Summer-Lounge organisieren. Diese findet von 16-22 Uhr im Hof des Klapperfeldes statt. Nun ist es soweit: wir können euch Line-up und die Special Summer Drinks verkünden.
Für beste Musik währende der Lounge werden eure Lieblings-DJs aus FfM sorgen:
16-20 | Q NANi b2b High-T alias Q T | Downtempo/Deep House/House
20-22 | DJ Nutriascore | Euro-House/Indy-Dance
Kommt vorbei; enjoyed bestes Sommerwetter, bounce your body und genießt frische Soli Drinks.
Dafür wird es den ganzen Abend über die besten Summer Drinks geben: Aperol Spritz, Limoncello Spritz und Wildberry Lillet.
Der Abend soll neben nettem Get Together und „Meet the Comrades“ als Soliveranstaltung für die Genoss:innen der Antifa Ost dienen.
